Buddhismus, Spiritualität

Linktipp: Im Hier & Jetzt zuhause sein – aber wie? [Video]

Hier und Jetzt

Im Hier & Jetzt zuhause sein

Oft hängen wir mit unseren Gedanken in der Vergangenheit oder wir sorgen uns um unsere Zukunft – daraus entwickeln wir unsere Identität und unsere Sicherheit.

Und oft auch unsere Unsicherheit.

Der 1926 in Vietnam geborene Buddhist, Mönch, Zenmeister und Lehrer Thich Nhat Hanh zeigt, wie wir mehr und mehr Vertrauen entwickeln können in einem Leben, das in der Gegenwart verankert ist und von dem wir uns nicht fortwährend weg träumen.

Wir können im Hier und Jetzt, in unserem ganz alltäglichen Leben von Augenblick zu Augenblick, Sicherheit finden:

Jetzt ist eine Bezeichnung für ein nicht genau bestimmtes Zeitintervall zwischen vergangener Zeit (Vergangenheit) und kommender, künftiger Zeit (Zukunft). Verschiedentlich wird das Jetzt auch mit Zeitlosigkeit gleichgesetzt.

Jetzt ist die Zeit, in der alle Ereignisse stattfinden. 1

Achtsamkeit

Eine absichtsvolle, auf den gegenwärtigen Moment (Jetzt) gerichtete, nicht wertende Aufmerksamkeit nennt man Achtsamkeit.

Bei der Verbreitung buddhistischer Achtsamkeitstechniken im Westen spielten unter anderem die Werke von Daisetz Teitaro Suzuki, Alan Watts und Eugen Herrigel eine wichtige Rolle. Ab den 1960er Jahren nahm das Interesse am Einsatz von Meditationstechniken im Bereich der Psychotherapie zu, vor allem unter Psychoanalytikern (z. B. C.G. Jung, Erich Fromm) und Vertretern der humanistischen Psychotherapie (z. B. Fritz Perls, Carl Rogers, Charlotte Selver).  2

Lebenskunst… ist weder ein sorgloses Dahintreiben noch ein angstvolles Festklammern an der Vergangenheit… Sie besteht darin, in jedem Augenblick ganz einfühlsam zu sein, ihn als völlig neu und einzigartig anzusehen und das Bewusstsein offen und ganz und gar empfänglich zu halten.Alan Watts

Artikelbild: twinlili  / pixelio.de