Monate: April 2015

Hier und Jetzt

Linktipp: Im Hier & Jetzt zuhause sein – aber wie? [Video]

Im Hier & Jetzt zuhause sein Oft hängen wir mit unseren Gedanken in der Vergangenheit oder wir sorgen uns um unsere Zukunft – daraus entwickeln wir unsere Identität und unsere Sicherheit. Und oft auch unsere Unsicherheit. Der 1926 in Vietnam geborene Buddhist, Mönch, Zenmeister und Lehrer Thich Nhat Hanh zeigt, wie wir mehr und mehr Vertrauen entwickeln können in einem Leben, das in der Gegenwart verankert ist und von dem wir uns nicht fortwährend weg träumen. Wir können im Hier und Jetzt, in unserem ganz alltäglichen Leben von Augenblick zu Augenblick, Sicherheit finden: Jetzt ist eine Bezeichnung für ein nicht genau bestimmtes Zeitintervall zwischen vergangener Zeit (Vergangenheit) und kommender, künftiger Zeit (Zukunft). Verschiedentlich wird das Jetzt auch mit Zeitlosigkeit gleichgesetzt. Jetzt ist die Zeit, in der alle Ereignisse stattfinden. Achtsamkeit Eine absichtsvolle, auf den gegenwärtigen Moment (Jetzt) gerichtete, nicht wertende Aufmerksamkeit nennt man Achtsamkeit. Bei der Verbreitung buddhistischer Achtsamkeitstechniken im Westen spielten unter anderem die Werke von Daisetz Teitaro Suzuki, Alan Watts und Eugen Herrigel eine wichtige Rolle. Ab den 1960er Jahren nahm das Interesse am Einsatz von Meditationstechniken im Bereich der Psychotherapie zu, …

Wasserfall

Weisheit des ungesicherten Lebens

Vor kurzem habe ich einen Text von Alan Watts gelesen, der mich zum Nachdenken brachte und den ich euch nicht vorenthalten möchte. Alan Watts (1915 – 1973) war ein populärer philosophischer Autor der Postmoderne. Seine Schriften reflektieren die kulturellen und psychischen Begrenzungen, die er in Großbritannien erfahren hatte. Trotz der Bildungschancen, die ihm durch die Schulen in seiner Kindheit eröffnet worden waren, empfand er den allgemeinen kulturellen Einfluss, insbesondere im religiösen Bereich, als restriktiv und repressiv. Seiner Meinung nach hatte sich die westlich-christliche Kultur im Laufe der Jahrhunderte auf eine Art und Weise entwickelt, die der menschlichen Natur als solcher skeptisch gegenübersteht, die das Wesen des Menschen unterdrückt und ihn von einem ganzheitlichen, naturbezogenen Weltbild entfremdet, anstatt ihn zu lehren; sein wahres Wesen zu erkennen und im Hier und Jetzt zu leben. 1951 – also vor nun mehr 64 Jahren – schrieb er sein Buch »Weisheit des ungesicherten Lebens« und formulierte seine Thesen über die Hetze im Leben des modernen Menschen. »Als Folge davon ist unsere Zeit eine der Fruchtlosigkeit, der Angst, der Aufregung und …